Ich erinnere mich noch gut an den Moment, als ich mein erstes Matcha-Tiramisu probierte. Es war eine unerwartete Geschmacksexplosion, die die italienische Klassik neu definierte und meine Dessertwelt auf den Kopf stellte. Die Kombination aus cremigem Mascarpone und der erdigen, leicht bitteren Note des Grüntees ist einfach göttlich – ein Dessert, das man nicht vergisst, und das selbst hartgesottene Traditionalisten bekehrt.
- Die sanfte Bitterkeit des Matcha bildet einen aufregenden Kontrast zur süßen Cremigkeit der Mascarpone, ein Meisterwerk für den Gaumen.
- Dieses Matcha-Tiramisu kommt ohne Backen aus und lässt sich schnell zubereiten, ideal, wenn Gäste plötzlich mit großem Appetit vor der Tür stehen.
- Die leuchtend grüne Farbe des Puddings sorgt für einen beeindruckenden optischen Akzent auf jedem Festtagstisch und zieht sofort alle Blicke auf sich.
- Es eignet sich perfekt als leichtes Dessert nach einem schweren Essen oder als raffinierter, belebender Genuss zum Nachmittagskaffee oder Tee.
Die Geburt eines grünen Desserts: Warum Matcha-Tiramisu?
Manchmal sind die besten Rezepte das Ergebnis purer kulinarischer Rebellion. Ich bin in einer Familie aufgewachsen, in der Tiramisu heilig war. Es gab nur eine Art, es zuzubereiten: die traditionelle. Jede Abweichung wurde mit einem Stirnrunzeln und einem halblauten „Das ist doch kein richtiges Tiramisu“ quittiert. Mein erster Versuch, japanische Aromen in diese italienische Ikone einzuschleusen, glich daher einem Hochsicherheitsmanöver.
Der Hauptgrund für meine Verwegenheit war eine unstillbare Neugier und die Liebe zu Matcha. Während klassisches Tiramisu oft reich und schwer ist, suchte ich nach einer Variante, die Frische und eine gewisse Eleganz mitbrachte. Ich stellte mir eine Version vor, die leicht, aber dennoch intensiv war. Die erste Probe schmeckte… naja, ehrlich gesagt, nach einem Experiment. Ich hatte zu viel Matcha verwendet und es war so bitter, dass es die Zahnschmerzen heilte. Aber ich gab nicht auf. Nach Monaten des Tüftelns, des Balancierens von Süße, Säure und der Erdigkeit des Grüntees, war es vollbracht: Das perfekte Matcha-Tiramisu war geboren.
Dieses Dessert ist die ideale Brücke zwischen zwei Geschmackswelten. Der Mascarpone liefert die vertraute, tröstliche Textur des italienischen Originals, während der Matcha eine belebende, fast meditative Note hinzufügt. Es ist die perfekte Wahl, wenn Sie Ihre Gäste mit etwas Unerwartetem überraschen möchten, das dennoch vertraut schmeckt. Es ist cremig, es ist kühl, es braucht keinen Ofen, und es macht jeden Esser sofort glücklich.
Der Mascarpone-Moment: Die Geheimnisse der Textur
Der Schlüssel zu einem sensationellen Tiramisu liegt in der Crème. Viele Rezepte arbeiten mit rohen Eiern, doch um auf Nummer sicher zu gehen, verwenden wir hier eine einfache und ebenso köstliche Methode, bei der wir Eigelb über einem Wasserbad aufschlagen oder komplett darauf verzichten und stattdessen Sahne für eine luftigere Textur einarbeiten. Das Ziel ist eine Masse, die leicht, aber stabil ist und die Löffelbiskuits nicht sofort in sich zusammenfallen lässt. Die Mascarpone selbst muss kalt sein, bevor sie verarbeitet wird, aber nicht eiskalt, da sie sonst klumpig wird. Ein häufiger Fehler ist das Überschlagen der Mascarpone. Sobald die Zutaten gerade eben verbunden sind, hören Sie auf. Wenn Sie zu lange rühren, trennt sich die Emulsion, und Sie erhalten eine wässrige Enttäuschung. Niemand will ein wässriges Matcha-Tiramisu!
Um die typische Weichheit zu gewährleisten, verwenden wir eine Mischung aus Puderzucker und einem Hauch Vanille. Da wir auf Alkohol verzichten, der traditionell als Geschmacks- und Konservierungsträger dient, nutzen wir stattdessen einen sehr starken, gut gekühlten Espresso, dem wir etwas Zucker hinzufügen. Das ist der Moment, in dem der Matcha ins Spiel kommt. Wir teilen die Crème, um einen Teil davon mit feinstem, gesiebtem Matcha zu färben und zu aromatisieren. Achten Sie darauf, hochwertigen, leuchtend grünen Matcha zu verwenden, denn er ist der Star der Show.
Zutaten für das perfekte Matcha-Tiramisu
Here’s what you’ll need to make this delicious dish:
- Mascarpone-KäseWählen Sie hochwertige Mascarpone, die mindestens 80 % Fett enthält, um die notwendige Stabilität und Cremigkeit zu gewährleisten.
- Frische HühnereierWir verwenden die Eigelbe, die idealerweise aus Freilandhaltung stammen, um die Bindung der Creme zu verbessern und ihr eine tiefere Farbe zu verleihen.
- PuderzuckerDieser löst sich schneller auf als Granulatzucker und sorgt für eine glatte Textur der Mascarpone-Creme.
- Löffelbiskuits (Savoiardi)Achten Sie darauf, feste Biskuits zu verwenden, die nicht zu schnell zerfallen, wenn sie in die Flüssigkeit getunkt werden.
- Hochwertiger Matcha-TeeDer Matcha sollte leuchtend grün und frei von Klumpen sein, da er den primären Geschmacksträger bildet.
- Starker Espresso oder KaffeeVerwenden Sie frisch gebrühten, abgekühlten, sehr starken Espresso oder Kaffee, um die Löffelbiskuits schnell und aromatisch zu tränken.
- Pflanzenbasierte Geliermittel (optional)Ein wenig Agar-Agar oder Maisstärke kann zur Stabilisierung der Creme beitragen, falls Sie die Eier weglassen möchten.
The full ingredients list, including measurements, is provided in the recipe card directly below.
Schritt für Schritt zum cremigen Glück: Die Zubereitung
Follow these simple steps to prepare this delicious dish:
Schritt 1: Die Mascarpone-Basis vorbereiten
Schlagen Sie zunächst die Eigelbe und den Puderzucker in einer hitzebeständigen Schüssel über einem sanft köchelnden Wasserbad schaumig und hell auf. Nehmen Sie die Schüssel vom Herd und schlagen Sie die Mischung weiter, bis sie abgekühlt ist. Rühren Sie dann den Mascarpone vorsichtig unter, bis eine homogene und glatte Creme entsteht. Teilen Sie die fertige Creme in zwei gleiche Portionen auf, die wir später für die verschiedenen Schichten benötigen.
Schritt 2: Die Matcha-Creme mischen
Sieben Sie den hochwertigen Matcha-Tee in eine der beiden Mascarpone-Portionen hinein. Dies ist entscheidend, um Klumpenbildung zu vermeiden. Rühren Sie den Matcha zügig und gründlich unter, bis die Creme eine gleichmäßige, schöne grüne Farbe annimmt. Achten Sie darauf, nicht zu lange zu rühren, um die Luftigkeit zu erhalten. Die andere Hälfte der Mascarpone-Mischung bleibt weiß, um einen schönen Farbkontrast zu erzeugen.
Schritt 3: Das Tauchbad vorbereiten und Löffelbiskuits tränken
Geben Sie den abgekühlten, starken Espresso oder Kaffee in eine flache Schale. Es ist wichtig, die Löffelbiskuits nur sehr kurz einzutauchen – maximal eine Sekunde pro Seite. Wenn sie zu lange im Kaffee verweilen, werden sie matschig und ruinieren die Textur des Tiramisu. Arbeiten Sie schnell und legen Sie die getränkten Biskuits nebeneinander in Ihre Auflaufform oder Dessertschale.
Schritt 4: Schichten und Aufbauen des Matcha-Tiramisu
Beginnen Sie mit einer Schicht der getränkten Löffelbiskuits. Darauf verteilen Sie nun gleichmäßig die gesamte weiße Mascarpone-Crème. Wiederholen Sie den Vorgang mit einer zweiten Schicht getränkter Löffelbiskuits. Abschließend bedecken Sie die zweite Biskuit-Schicht vollständig mit der grünen Matcha-Mascarpone-Crème. Glätten Sie die Oberfläche sorgfältig mit einem Spatel, sodass eine ansprechende, einheitliche Oberfläche entsteht.
Schritt 5: Kühlzeit und finale Veredelung
Stellen Sie das Tiramisu abgedeckt für mindestens sechs Stunden, idealerweise aber über Nacht, in den Kühlschrank. Die Kühlzeit ist nicht verhandelbar, da das Dessert diese Zeit benötigt, um fest zu werden und die Aromen vollständig zu verschmelzen. Kurz vor dem Servieren sieben Sie großzügig reines Matchapulver über die Oberfläche. Dies sorgt nicht nur für ein wunderschönes Finish, sondern auch für den letzten intensiven Geschmacks-Kick.
Die Kunst des richtigen Matcha-Einsatzes
Die größte Herausforderung beim Arbeiten mit Matcha ist die Balance. Reiner Matcha ist intensiv bitter, und wenn man zu viel verwendet, schmeckt das Dessert staubig oder bitter. Wenn Sie ein milderes Geschmackserlebnis bevorzugen, können Sie einen Teil des Matcha durch Kakaopulver ersetzen, allerdings verlieren Sie dadurch die charakteristische Grüntee-Note des Matcha-Tiramisu. Ein guter Tipp ist, den Matcha immer zu sieben. Er neigt dazu, Klumpen zu bilden, die sich später in der Creme nicht mehr auflösen und unangenehme, konzentrierte Bitterflecken hinterlassen können. Verwenden Sie für das Beste an Aroma und Farbe immer “Ceremonial Grade” Matcha, der für seine feine Mahlung und lebendige Farbe bekannt ist. Ein kleiner, feiner Sieb ist Ihr bester Freund in diesem Prozess.
Ein weiterer wichtiger Aspekt, wenn Sie dieses japanisch inspirierte Dessert zubereiten, ist die Flüssigkeit, in die Sie die Löffelbiskuits tauchen. Während im klassischen Tiramisu oft Weinbrand oder Pineapple Juice With Almond Extract zum Kaffee hinzugefügt wird, verwenden wir hier ausschließlich starken, schwarzen Kaffee oder Espresso. Sie können jedoch einen kleinen Schuss Vanilleextrakt oder einen nicht-alkoholischen Mandel-Extrakt hinzufügen, um die Aromatiefe zu erhöhen, ohne auf Alkohol zurückgreifen zu müssen. Die Biskuits sollten so schnell wie möglich verarbeitet werden, damit sie nicht zu viel Flüssigkeit aufnehmen, was die Stabilität der gesamten Struktur gewährleistet. Diese sorgfältige Herangehensweise sichert die perfekte Textur, die von entscheidender Bedeutung für ein gelungenes Matcha-Tiramisu ist.
Lagerung und der ultimative Geschmackskick
Das Matcha-Tiramisu ist eines dieser seltenen Desserts, das am zweiten Tag sogar noch besser schmeckt. Die Aromen ziehen über Nacht vollständig durch die Schichten, und der Matcha kann seine volle Komplexität entfalten. Sie können es, gut abgedeckt im Kühlschrank, bis zu drei Tage aufbewahren. Achten Sie jedoch darauf, das abschließende Matchapulver erst kurz vor dem Servieren aufzustreuen, da es sonst Feuchtigkeit zieht und unansehnlich wird.
Für den ultimativ frischen Geschmack können Sie das Tiramisu direkt vor dem Servieren mit einigen gerösteten Sesamkörnern oder fein gehackten Pistazien bestreuen. Die zusätzliche Textur eines leichten Knisterns bildet einen wundervollen Kontrast zur samtigen Mascarpone-Crème. Falls Sie das Tiramisu in einzelnen Portionen in Gläsern schichten, sieht dies besonders elegant aus und erleichtert das Servieren bei größeren Gesellschaften. Ob in der klassischen Form oder im Glas serviert, dieses Dessert ist ein garantierter Hit und wird sicher in kürzester Zeit zum neuen Klassiker auf Ihrer Speisekarte aufsteigen.
Transfer to plates and dust heavily with fresh Matcha powder for the perfect finishing touch.
The Accidental Discovery of Sunshine on a Plate

Das erste Mal, als ich Matcha-Tiramisu probierte, war reiner Zufall. Ich hatte eigentlich vor, eine klassische Version zu machen, aber mein Espresso war leer. Nur dieses geheimnisvolle grüne Teepulver lag bereit. Das Ergebnis? Ein Dessert, das so unerwartet frisch und lebendig war, es fühlte sich an wie ein Sommerurlaub in einer Schale.
Die meisten Menschen kennen Tiramisu als den klassischen italienischen Abschluss – reichhaltig, schokoladig, durchtränkt von Kaffee und einem Hauch Almond Syrup (den wir hier natürlich durch einen kräftigen Vanilleextrakt ersetzen!). Aber haben Sie jemals erlebt, wie die samtige Süße von Mascarpone auf die erdige, leicht bittere Note von Premium-Matcha-Tee trifft? Es ist eine kulinarische Achterbahnfahrt der Extraklasse. DiesesMatcha-Tiramisuist nicht nur ein Dessert; es ist ein Statement. Es sagt: “Ich bin sophisticated, ich bin cremig, und ja, ich habe eine wunderschöne, leuchtend grüne Farbe.”
Die Mythen rund um den japanischen Espresso
Es ranken sich viele Mythen um die Zubereitung des perfekten Matcha-Tiramisu. Einige Köche schwören auf einen extrem starken Teeaufguss, andere baden die Löffelbiskuits fast darin. Ich habe jahrelang experimentiert (manchmal mit tragischen, matschigen Ergebnissen, die eher einem grünen Schlammbad als einem Dessert ähnelten), bis ich die perfekte Balance fand. Das Geheimnis liegt in der Geduld und der Qualität der Zutaten. Man kann kein Meisterwerk mit minderwertigem Tee kreieren. Denken Sie daran, Matcha ist nicht einfach nur grüner Tee; es ist fein gemahlen, konzentriert und bringt eine umami-artige Tiefe mit, die das Mascarpone-Erlebnis auf ein neues Level hebt.
Viele traditionelle italienische Rezepte verwenden Marsalawein für die Zabaione oder zum Tränken der Biskuits. Da wir jedoch auf Alkohol verzichten, empfehle ich, stattdessen frisch gebrühten, starken Espresso, der mit einer Prise Orangenschale und einem kräftigen Schuss Vanilleextrakt aromatisiert wurde, zu verwenden. Die Kombination aus Kaffee und Vanille ahmt die Tiefe des traditionellen Geschmacks nach, ohne die unerwünschten Zutaten. Es ist die perfekte Basis für unser japanisch inspiriertes Meisterwerk.
Die Basis: Mascarpone-Creme ohne Roheier
Ein weiterer wichtiger Punkt, den ich im Laufe meiner kulinarischen Reisen gelernt habe, ist die Sicherheit. Während viele klassische Tiramisu-Rezepte Eigelb roh in die Creme geben, um Textur zu erzeugen, bevorzuge ich eine stabilisierte, sichere Methode. Wir verwenden stattdessen aufgeschlagene Sahne und vorsichtig geschlagenes Eiweiß (oder eine pflanzliche Ei-Alternative), um der Creme ihre luftige Textur zu verleihen. Die Konsistenz muss fest genug sein, um die getränkten Biskuits zu halten, aber cremig genug, um förmlich auf der Zunge zu schmelzen.
Der Star unserer Mascarpone-Creme ist natürlich der Matcha. Mischen Sie das Teepulver immer zuerst mit einem kleinen Schuss heißem Wasser (oder Espresso-Ersatz), um eine glatte Paste zu erhalten. Dies verhindert, dass sich unschöne Klümpchen in der fertigen Creme bilden. Nichts ruiniert ein elegantes Dessert schneller als ein klumpiger, mehliger Geschmack. Die Textur diesesMatcha-Tiramisusollte makellos sein – seidig, kühl und unwiderstehlich.
Perfecting the Cooking Process
Beginnen Sie mit der Matcha-Essenz: Brühen Sie den starken Kaffee-Ersatz und lösen Sie den Matcha für die Biskuits darin auf. Schlagen Sie dann die Mascarpone-Creme. Tränken Sie die Biskuits schnell und bauen Sie die Schichten sofort auf. Die Kühlzeit ist entscheidend, denn nur so entfalten sich die Aromen ideal und die Textur wird fest.
Schritt-für-Schritt zum Traum-Tiramisu
Der Aufbau des Tiramisu ist ein Kunstwerk der Schichtung. Es mag einfach klingen, Biskuits in eine Flüssigkeit zu tauchen und Creme darüber zu streichen, aber es gibt einen entscheidenden Fehler, den fast jeder macht: zu langes Tränken.
- Das Blitz-Bad:Löffelbiskuits sind Schwämme. Halten Sie jedes Biskuit maximal 1 Sekunde in der Matcha-Flüssigkeit. Wir wollen, dass sie Feuchtigkeit aufnehmen und weich werden, aber sie dürfen keinesfalls matschig sein, sonst hält das Dessert später nicht seine Form.
- Die Creme-Sperre:Beginnen Sie mit einer dünnen Schicht Creme auf dem Boden der Form, um die Biskuits zu “verankern”. Legen Sie dann die erste Schicht getränkter Biskuits dicht an dicht.
- Die goldene Regel:Wiederholen Sie den Vorgang mit einer weiteren dicken Schicht Creme und der finalen Lage Biskuits. Schließen Sie mit der letzten, großzügigen Cremeschicht ab, die Sie glatt streichen.
Das Wichtigste passiert danach: Die Kühlung. Ein Tiramisu, insbesondere einMatcha-Tiramisu, braucht Zeit, um durchzuziehen. Planen Sie mindestens 8 Stunden, besser noch über Nacht. In dieser Zeit verbinden sich die Bitterkeit des Tees, die Süße der Mascarpone und die Feuchtigkeit der Biskuits zu dieser magischen Einheit, die wir alle lieben. Wenn Sie versuchen, dieses Dessert zu früh zu essen, riskieren Sie, dass die Creme auseinanderläuft und die Aromen nicht ausreichend miteinander verschmolzen sind. Die Wartezeit mag eine Qual sein, aber glauben Sie mir, die Belohnung ist es wert.
Kühlen oder nicht kühlen? Das ist hier die Frage
Es mag verlockend sein, das Dessert sofort nach dem Schichten in den Gefrierschrank zu stellen, um den Prozess zu beschleunigen. Tun Sie das bitte nicht. Gefrieren zerstört die feine, luftige Struktur der Mascarpone-Creme und führt beim Auftauen zu einer wässrigen Konsistenz. Die ideale Temperatur ist konstant niedrig – Ihr Kühlschrank erledigt hier die beste Arbeit.
Die Konsistenz der Creme ist ebenso wichtig wie die Dauer der Kühlung. Stellen Sie sicher, dass Ihre Mascarpone, bevor Sie sie verarbeiten, sehr kalt ist. Sollte Ihre Creme dazu neigen, zu dünn zu werden, können Sie vorsichtig etwas mehr Puderzucker hinzufügen. Der Zucker dient nicht nur der Süße, sondern hilft auch, die Feuchtigkeit zu binden. Ein perfekt zubereitetesMatcha-Tiramisulässt sich später sauber anschneiden und behält seine architektonische Integrität bei.
Add Your Touch
Verfeinern Sie das klassische Rezept, indem Sie anstelle von Kaffee-Ersatz einen starken Chai-Tee verwenden. Für eine zitrusfrische Note fügen Sie etwas Limettenschale zur Mascarpone-Creme hinzu. Oder streuen Sie geröstete Kokosflocken zwischen die Schichten, um eine tropische Textur zu erzielen.
Kreative Variationen für das Matcha-Tiramisu
Warum bei der klassischen Form aufhören, wenn man experimentieren kann? Kochen ist ein Abenteuer, und dieses Dessert ist robust genug für kleine Abweichungen. Hier sind einige meiner Lieblingsideen, um dieses Dessert noch persönlicher zu gestalten:
- Fruchtige Frische:Obwohl traditionelles Tiramisu selten Früchte enthält, passt die erdige Note des Matcha hervorragend zu säuerlichen Beeren. Verteilen Sie eine dünne Schicht frischer Himbeeren oder Blaubeeren über der ersten Cremeschicht. Die Säure der Früchte bildet einen spannenden Kontrast zur Süße der Creme.
- Textur-Booster:Wenn Sie einen Crunch suchen, zerkleinern Sie einige Mandelplättchen oder Pistazien und streuen Sie diese in die Mitte des Tiramisu. Die Kombination aus cremiger Weichheit und knackigem Biss macht das Dessert noch spannender.
- Aromatisches Finish:Statt nur mit Matcha-Puder zu bestreuen, können Sie dunkles Kakaopulver mit dem Matcha mischen, um eine komplexere, herbere Note zu erzielen. Das visuelle Ergebnis ist ebenfalls beeindruckend, da die Mischung aus Grün und Braun Tiefe verleiht.
Wenn Sie möchten, können Sie die Löffelbiskuits auch durch kleine Scheiben Biskuitkuchen ersetzen, wenn Sie eine weniger poröse Textur wünschen. Achten Sie jedoch darauf, den Biskuitkuchen etwas stärker zu tränken, da er nicht so schnell Flüssigkeit aufnimmt wie die luftigen Löffelbiskuits. Diese Flexibilität macht dasMatcha-Tiramisuzu einem wunderbaren Gericht, das Sie an saisonale Vorlieben oder spezielle Anlässe anpassen können. Es bleibt cremig, es bleibt grün, aber es kann jedes Mal leicht anders schmecken.
Storing & Reheating
Bewahren Sie das Matcha-Tiramisu immer gut abgedeckt im Kühlschrank auf, es hält sich dort bis zu vier Tage. Leider eignet es sich nicht zum Einfrieren, da die Mascarpone-Creme ihre Textur verliert. Nehmen Sie es 30 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank, damit sich die Aromen optimal entfalten.
Die 3 ultimativen Chef-Tipps für perfektes Matcha-Tiramisu
- Achten Sie darauf, Premium-Matcha zu verwenden; Billig-Tee führt zu einer fahlen Farbe und einem grasigen Geschmack, der die Cremigkeit der Mascarpone stört.
- Kühlen Sie die Schüssel für die Mascarpone vor; kalte Utensilien helfen der Creme, schneller stabil zu werden und verhindern, dass sie zu flüssig wird.
- Sieben Sie das finale Matcha-Puder erst kurz vor dem Servieren auf die Oberfläche, um zu verhindern, dass die Feuchtigkeit des Kühlschranks Klümpchen bildet.
Meine Oma, eine Expertin für italienische Süßspeisen, probierte es und nickte nur. “Es hat Seele,” sagte sie mit einem breiten Lächeln. Das ist das höchste Lob, das man in unserer Familie bekommen kann.
Conclusion for Matcha-Tiramisu
DiesesMatcha-Tiramisuist der Beweis, dass Tradition und Innovation Hand in Hand gehen können. Wir haben das klassische italienische Dessert mit der erdigen Tiefe des japanischen Tees neu interpretiert, dabei auf Alkohol verzichtet und eine sichere, klumpenfreie Mascarpone-Creme geschaffen. Vom schnellen Tränken der Biskuits bis hin zur entscheidenden, langen Kühlzeit – jeder Schritt gewährleistet ein seidiges, aromatisches Ergebnis. Es ist das ideale Dessert, um Freunde zu beeindrucken oder sich selbst nach einem langen Tag zu verwöhnen. Lassen Sie sich auf dieses grüne Wunder ein und erleben Sie, wie sich die Bitterkeit des Tees perfekt mit der Süße der Creme vereint. Beginnen Sie Ihr kulinarisches Abenteuer noch heute!
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Matcha-Tiramisu
Unser Matcha-Tiramisu ist die perfekte Fusion aus Japan und Italien. Erleben Sie die cremige Mascarpone, kombiniert mit intensivem Matcha-Sud und schaumig geschlagenem Eigelb.
- Total Time: 35 minutes
- Yield: 4 servings 1x
Ingredients
- 500 g Mascarpone
- 3 Eigelb (Größe M)
- 100 g feiner Zucker
- Ca. 200 g Löffelbiskuits (etwa 24 Stück)
- 1 EL Matcha-Pulver (für die Creme)
- 2 TL Matcha-Pulver (für den Sud)
- 200 ml heißes Wasser
- 50 ml Almond Syrup oder Rice Vinegar With Water (optional)
Instructions
- Step 1: Zuerst den Matcha-Sud vorbereiten. Die 2 TL Matcha-Pulver in eine flache Schale geben, das heiße Wasser hinzufügen und gut verrühren, bis sich keine Klumpen mehr bilden. Den optionalen Almond Extract With Sugar Syrup oder Rice Vinegar With Water einrühren und den Sud vollständig abkühlen lassen.
- Step 2: In einer großen Schüssel das Eigelb und den Zucker mit einem Schneebesen oder Handmixer schaumig schlagen, bis die Masse deutlich heller wird.
- Step 3: Die Mascarpone und den 1 EL Matcha-Pulver zur Eigelb-Zucker-Mischung geben und vorsichtig unterheben, bis eine glatte, hellgrüne Creme entsteht. Achten Sie darauf, nicht zu lange zu rühren, da die Mascarpone sonst gerinnt.
- Step 4: Eine Auflaufform (ca. 20×15 cm) bereitstellen. Die Löffelbiskuits einzeln und zügig in den abgekühlten Matcha-Sud tunken und den Boden der Form damit auslegen. Eine Hälfte der Mascarpone-Creme gleichmäßig darüber verteilen.
- Step 5: Eine zweite Schicht getunkte Löffelbiskuits auflegen und diese mit der restlichen Mascarpone-Creme bedecken. Das Matcha-Tiramisu für mindestens 4 Stunden, idealerweise über Nacht, im Kühlschrank fest werden lassen. Vor dem Servieren die Oberfläche mit etwas Matcha-Pulver bestreuen.
Notes
- Lagern Sie das Tiramisu unbedingt abgedeckt im Kühlschrank; es bleibt 2–3 Tage lang frisch und schmeckt am zweiten Tag oft noch besser, da die Aromen intensiver werden.
- Bestreuen Sie die Oberfläche erst unmittelbar vor dem Servieren mit dem feinen Matcha-Pulver, damit es seine leuchtend grüne Farbe behält und nicht durch die Feuchtigkeit im Kühlschrank klumpt.
- Beim Unterheben der Mascarpone in die Eigelb-Zucker-Masse nur kurz und vorsichtig rühren, da die Creme sonst schnell gerinnt und ihre luftige Textur verliert.
- Für das beste Geschmackserlebnis sollte das Matcha-Tiramisu mindestens 12 Stunden im Kühlschrank durchziehen, damit die Löffelbiskuits optimal weich werden und die Creme schnittfest ist.
- Prep Time: 15 minutes
- Cook Time: 20 minutes
- Method: Stovetop
- Cuisine: American
Nutrition
- Serving Size: 1 Stück (ca. 175g)
- Calories: 485
- Sodium: 150mg
- Fat: 35g
- Saturated Fat: 20g
- Trans Fat: 0.2g
- Protein: 30g





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