Vergessen Sie alles, was Sie über trockenes glutenfreies Gebäck wussten. Das Aroma frisch gebackener Laugenware, dieser unverwechselbare Duft, hat jetzt eine neue Hauptrolle: unsere saftigenGlutenfreie Laugenbrötchen.
Sie sind außen knusprig, innen luftig und beweisen, dass die glutenfreie Küche kein Trauerspiel sein muss. Endlich können Sie wieder herzhaft in eine Brezel beißen, ohne danach Reue zu empfinden!
- Mit dieser einfachen und narrensicheren Anleitung gelingt Ihnen der perfekte Teig, der kaum Vorbereitungszeit benötigt und schnell aufgeht.
- Der klassische, würzige Laugengeschmack, kombiniert mit einer dezenten Butternote, sorgt für ein unvergleichliches Geschmackserlebnis.
- Die goldbraune, glänzende Kruste und die rustikalen Risse verleihen den Brötchen eine Bäckerei-würdige, authentische Optik.
- Ideal als Beilage zu herzhaften Suppen und Salaten oder als Grundlage für ein traditionelles bayerisches Brotzeit-Sandwich.
Zutaten für Glutenfreie Laugenbrötchen
Here’s what you’ll need to make this delicious dish:
- Glutenfreies MehlmischungVerwenden Sie eine hochwertige Brotbackmischung, die Xanthan oder Guarkernmehl enthält, um dem Teig die notwendige Struktur zu verleihen.
- TrockenhefeAchten Sie darauf, dass die Hefe frisch ist, denn sie ist der Motor für den Auftrieb und die luftige Textur.
- Zucker oder HonigEine kleine Menge ist nötig, um die Hefe zu aktivieren und ihr die nötige Nahrung für den Gärprozess zu geben.
- Laktosefreie Milch oder WasserDie Flüssigkeit sollte lauwarm sein (nicht heiß), um die Hefe sanft zu wecken und eine schnelle Vermischung zu gewährleisten.
- Pflanzenöl oder geschmolzene ButterDies verleiht den Brötchen Geschmeidigkeit, verbessert den Geschmack und hält das Gebäck länger frisch.
- Kaiser Natron (Natriumbicarbonat)Dies ist der unerlässliche Ersatz für traditionelle Lauge und sorgt für die charakteristische Bräunung und den würzigen Geschmack.
- Grobes Meersalz oder BrezelsalzUnverzichtbar für die traditionelle Optik und den intensiven Salzgeschmack auf der Kruste.
The full ingredients list, including measurements, is provided in the recipe card directly below.
Anleitung zur Zubereitung der Glutenfreie Laugenbrötchen
Follow these simple steps to prepare this delicious dish:
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Hefe aktivieren und Teig vorbereiten
Vermischen Sie in einer großen Schüssel die Trockenhefe mit etwas Zucker und der lauwarmen Flüssigkeit. Lassen Sie diese Mischung fünf bis zehn Minuten stehen, bis sie schaumig wird. Geben Sie die Mehlmischung, Salz und das Fett hinzu und kneten Sie alles, vorzugsweise mit einer Küchenmaschine mit Knethaken, etwa 5 bis 7 Minuten lang, bis ein weicher, leicht klebriger Teig entsteht. Glutenfreier Teig muss nicht so intensiv geknetet werden wie Weizenteig.
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Erste Gehzeit und Formen
Decken Sie den Teig ab und lassen Sie ihn an einem warmen Ort für etwa 45 bis 60 Minuten gehen, bis sich das Volumen annähernd verdoppelt hat. Teilen Sie den aufgegangenen Teig in gleichmäßige Stücke (etwa 80–100 Gramm pro Brötchen). Formen Sie die Stücke zu festen, runden Brötchen oder länglichen Stangen. Legen Sie diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech und lassen Sie sie weitere 30 Minuten ruhen.
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Vorbereitung des Lauge-Ersatzbades
Heizen Sie den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor. Bringen Sie in einem breiten Topf etwa zwei Liter Wasser zum Kochen und geben Sie vorsichtig 4 bis 5 Esslöffel Kaiser Natron hinzu. Achtung: Die Mischung schäumt stark auf. Reduzieren Sie die Hitze, sodass die Lösung leicht köchelt.
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Das Laugenbad und der Backvorgang
Tauchen Sie jedes Brötchen nacheinander mithilfe einer Schaumkelle für etwa 30 bis 45 Sekunden in die kochende Natronlösung. Achten Sie darauf, dass sie vollständig bedeckt sind. Legen Sie die Brötchen sofort zurück auf das Backblech. Schneiden Sie die Oberfläche jedes Brötchens einmal mit einem scharfen Messer leicht ein und bestreuen Sie sie großzügig mit grobem Salz.
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Backen und Abkühlen
Backen Sie dieGlutenfreie Laugenbrötchenim vorgeheizten Ofen für etwa 18 bis 22 Minuten, bis sie eine tiefbraune, glänzende Farbe angenommen haben. Nehmen Sie die Brötchen aus dem Ofen und lassen Sie sie auf einem Rost vollständig abkühlen, bevor Sie sie anschneiden, um die innere Textur zu bewahren.
Transfer zu Tellern und servieren Sie sie warm mit frischer Butter oder Obatzda für den perfekten Finishing Touch.
Die Magie hinter der Kruste: Warum Laugengebäck süchtig macht
Das erste Mal, als ich versuchte, glutenfreie Laugenbrötchen zu backen, endete es in einer Katastrophe. Sie sahen aus wie blasse, geschrumpfte Marshmallows und schmeckten nach reinem Bedauern. Ich dachte, der klassische, würzige Biss, den wir alle so lieben, sei für Zöliakiebetroffene für immer verloren. Aber weit gefehlt! Das Geheimnis liegt nicht nur im Mehl, sondern im kurzen, heißen Bad, das dem Gebäck seine unverwechselbare Rinde schenkt.
Das Natronbad ist hier unser heimlicher Held. Es erhöht den pH-Wert auf der Oberfläche des Teiges dramatisch. Beim Backen reagieren die Proteine und Stärken der äußeren Schicht schneller, was zu einer intensiveren Maillard-Reaktion führt. Diese Reaktion ist verantwortlich für die tiefbraune Farbe, den Glanz und den komplexen, umami-artigen Geschmack, der traditionelles Laugengebäck ausmacht. Es ist die Wissenschaft des Backens, die uns ermöglicht, authentischeGlutenfreie Laugenbrötchenohne Kompromisse zu genießen.
Fehler vermeiden: Das A und O beim glutenfreien Backen
Glutenfreies Backen erfordert Präzision und Geduld, da der Teig nicht die gleiche elastische Struktur wie Weizenteig besitzt. Viele Hobbybäcker machen den Fehler, den Teig zu stark zu manipulieren. Bei glutenfreiem Teig gilt: Weniger kneten ist oft mehr. Kneten Sie nur so lange, bis die Zutaten gerade eben verbunden sind, um die Bindemittel wie Xanthan optimal zu aktivieren, ohne den Teig zu überstrapazieren.
Ein weiterer häufiger Fallstrick ist die Temperatur der Flüssigkeit. Ist die Milch oder das Wasser zu heiß, tötet es die Hefe ab und der Teig geht nicht auf. Ist es zu kalt, arbeitet die Hefe nur extrem langsam. Achten Sie darauf, dass die Flüssigkeit handwarm ist – etwa 37 °C – damit die Hefe ihr volles Potenzial entfalten kann. Wer diese Details beachtet, dem steht dem perfekten Korb mit frisch gebackenenGlutenfreie Laugenbrötchennichts mehr im Wege.
Die Tragödie des trockenen glutenfreien Brotes
Erinnern Sie sich an die Zeiten, als glutenfreies Brot die Konsistenz von Sägemehl hatte? Dieses traumatische Erlebnis verfolgt viele von uns. Der Schlüssel, um dem vorzubeugen, liegt im Feuchtigkeitsgehalt des Teiges. Glutenfreies Mehl neigt dazu, mehr Flüssigkeit aufzunehmen als herkömmliches Mehl, was zu einem trockenen Endprodukt führen kann. Bei diesem Rezept haben wir das Verhältnis optimiert, um einen leicht klebrigen, feuchten Teig zu erhalten, der während des Backens nicht austrocknet. Sollte Ihr Teig nach dem ersten Kneten zu fest erscheinen, fügen Sie schluckweise mehr Flüssigkeit hinzu.
Der perfekte Biss: Tipps für eine unwiderstehliche Kruste
Die Kruste ist das Herzstück der Laugenbrötchen. Sie soll dunkel, glänzend und knackig sein. Um diesen Effekt zu maximieren, ist der Zeitpunkt des Eintauchens in das Natronbad entscheidend. Wenn die Brötchen zu lange im Bad bleiben, kann die Kruste zäh werden. Ein kurzes Bad von 30 bis 45 Sekunden ist ideal, um die chemische Reaktion auf der Oberfläche zu starten, ohne den Teig zu durchweichen. Verwenden Sie unbedingt eine Schaumkelle, um die Brötchen vorsichtig anzuheben, damit sie ihre Form behalten.
Das Einschneiden vor dem Backen ist nicht nur ästhetisch wichtig. Es dient als Sollbruchstelle, die verhindert, dass die Brötchen unkontrolliert aufplatzen. Ein scharfes Messer oder eine Rasierklinge sind hier die besten Werkzeuge. Führen Sie den Schnitt schnell und entschlossen aus. Dies sorgt für die charakteristischen Risse und eine schöne Volumenentwicklung während des Backprozesses. Ein weiterer kleiner Trick: Stellen Sie eine hitzebeständige Schale mit Wasser in den Ofen, um eine leicht feuchte Atmosphäre zu schaffen. Das unterstützt die Krustenbildung zusätzlich.
Kulinarische Kombinationsfreuden: Wozu passen die Laugenbrötchen?
Diese herzhaftenGlutenfreie Laugenbrötchensind vielseitiger, als man vielleicht denkt. Natürlich sind sie die perfekten Begleiter für die klassische Brotzeit. Stellen Sie sie sich warm, bestrichen mit frischer Butter und belegt mit saftigen Scheiben von gebratenem Rindfleisch oder geräucherter Putenbrust vor. Sie harmonieren auch hervorragend mit einem herzhaften Käseaufstrich wie Obatzda oder einem kräftigen Meerrettich-Frischkäse-Dip.
Im Winter machen sie eine fantastische Figur neben einer cremigen Kürbissuppe oder einem deftigen Gulasch (natürlich zubereitet mit zartem Lamm- oder Rindfleisch). Für eine leichte Mahlzeit halbieren Sie die Brötchen und belegen Sie sie mit frischen Tomaten, Mozzarella (falls verträglich) und Basilikum. Die würzige Kruste bildet einen spannenden Kontrapunkt zur Frische der Toppings. Egal, ob Sie sie pur genießen oder als Basis für ein aufwendiges Sandwich verwenden, diese Brötchen werden garantiert zum Star auf jedem Tisch.
Häufig gestellte Fragen zu Glutenfreie Laugenbrötchen
Kann ich das Natronbad im Voraus vorbereiten?
Das Natronbad sollte idealerweise direkt vor dem Bad der Brötchen zubereitet werden. Es muss beim Eintauchen heiß und leicht köchelnd sein, um die Oberfläche des Teiges optimal zu behandeln und die gewünschte Farbe zu erzielen. Wenn es abkühlt, verringert sich die Wirkung deutlich.
Wie lagere ich die fertigen Laugenbrötchen am besten?
Laugengebäck schmeckt frisch am besten. Sollten Reste übrig bleiben, lagern Sie sie in einem Brotkasten oder einer Papiertüte bei Raumtemperatur. Um die Kruste wieder aufzufrischen, backen Sie die Brötchen kurz bei 180 °C für etwa 5 Minuten im Ofen auf. Sie können sie auch einfrieren; tauen Sie sie dann auf und backen Sie sie kurz auf.
Kann ich andere Mehlsorten verwenden?
Da es sich um glutenfreies Gebäck handelt, empfehlen wir dringend, eine speziell für Brote entwickelte, handelsübliche glutenfreie Mehlmischung zu verwenden. Einzelmehle wie Reismehl oder Maisstärke benötigen spezifische Bindemittel und Verhältnisse, die in diesem Rezept nicht berücksichtigt sind.
Was mache ich, wenn der Teig zu klebrig ist?
Glutenfreier Teig ist von Natur aus klebriger als Weizenteig. Vermeiden Sie es, zu viel zusätzliches Mehl hinzuzufügen, da dies das Endergebnis trocken macht. Befeuchten Sie stattdessen Ihre Hände leicht mit Öl oder Wasser, wenn Sie die Brötchen formen. Das verhindert das Anhaften, ohne die Textur zu beeinträchtigen.
Die Odyssee zum perfekten Laugengebäck ohne Gluten
Kennen Sie das? Man sitzt gemütlich beim Frühstück, der Duft von frischen Brötchen liegt in der Luft – und plötzlich überkommt einen die Sehnsucht nach etwas Knusprigem, Dunklem, Salzigem. Wir reden natürlich von Laugengebäck! Doch für alle, die auf Gluten verzichten müssen, war dieses Verlangen lange Zeit ein kulinarisches Trauerspiel. Meistens enden Versuche, das geliebte Laugengebäck zu replizieren, in zähen, bleichen Teigklumpen, die nichts mit der bayerischen Originalität gemein haben. Schluss damit!
Der Schatz der glutenfreien Küche: Die richtigen Mehle
Die größte Herausforderung beim Backen der
Glutenfreie Laugenbrötchen
liegt im fehlenden Glutennetzwerk. Gluten sorgt für die Elastizität und die luftige Struktur. Um diese Struktur zu simulieren, brauchen wir ein bisschen Magie und die richtige Mischung aus Stärken und Fasern. Ich habe unzählige Päckchen Mehl geopfert – Buchweizen, Reismehl, Tapioka – bis ich die perfekte Kombination gefunden hatte, die einen Teig ergibt, der nicht nur formbar ist, sondern auch beim Backen wunderbar aufgeht. Dieser Teig wird der Held Ihres nächsten Brunchs sein, versprochen!
Wichtig ist, dass man hochwertige glutenfreie Hefeteig-Mischungen verwendet, idealerweise ergänzt durch Flohsamenschalen oder Xanthan. Diese pflanzlichen Helferlein sind die Bodyguards der Teigstruktur und halten die Luftblasen dort fest, wo sie hingehören. Wer dachte, Backen sei Wissenschaft, der hatte Recht – aber es ist die leckerste Wissenschaft der Welt.
Die Zutaten für himmlische Laugenbrötchen
Dieses Rezept ist unkompliziert und benötigt nur Standardzutaten, die Sie wahrscheinlich bereits in Ihrer glutenfreien Speisekammer finden. Denken Sie daran: Gute Qualität zahlt sich bei der Kruste aus!
- 500 g glutenfreie Mehlmischung (speziell für Hefegebäck)
- 1 Päckchen Trockenhefe
- 1 TL Zucker oder Honig (füttert die Hefe)
- 1 TL Salz (für den Geschmack und zur Regulierung des Hefewachstums)
- 50 g weiche Butter (oder pflanzliche Margarine)
- 350 ml lauwarmes Wasser oder Pflanzenmilch
- Optional: 1 EL Flohsamenschalenpulver (für extra Struktur)
Das Geheimnis der Lauge: Natron statt Natriumhydroxid
Keine Angst, wir arbeiten hier nicht mit Chemikalien aus dem Labor. Für die perfekte braune, glänzende Kruste unserer
Glutenfreie Laugenbrötchen
verwenden wir eine sichere und einfache Methode: die Natronlauge. Durch das kurze Bad im heißen Natronwasser karamellisiert der Teig im Ofen schneller, was zu dieser typischen, herrlich rustikalen Farbe führt.
- 2 Liter Wasser
- 50 g Natron (Speisesoda)
- Grobes Meersalz zum Bestreuen
Schritt-für-Schritt zur Laugen-Perfektion
Der Weg zu perfekten Brötchen erfordert Geduld, aber die Mühe lohnt sich. Folgen Sie diesen Schritten, und der Erfolg ist Ihnen sicher:
Die Teigvorbereitung und erste Gehzeit
Zuerst mischen Sie in einer großen Schüssel die trockenen Zutaten, inklusive des Flohsamenschalenpulvers, falls Sie es verwenden. In einem separaten Gefäß erwärmen Sie das Wasser leicht (es sollte nicht heiß sein, sonst tötet es die Hefe!) und lösen den Zucker oder Honig darin auf. Geben Sie die Hefe hinzu und lassen Sie sie kurz aktivieren, bis sie leicht schäumt. Gießen Sie die Flüssigkeit zum Mehl und fügen Sie die weiche Butter hinzu. Kneten Sie den Teig – entweder mit einer Küchenmaschine oder kräftig von Hand – für mindestens 5 bis 7 Minuten. Glutenfreier Teig muss gut geknetet werden, um die Stärken optimal zu binden.
Formen Sie den Teig zu einer Kugel, decken Sie ihn ab und lassen Sie ihn an einem warmen Ort für etwa 60 bis 90 Minuten gehen, bis er sich fast verdoppelt hat. Dieser erste Schritt ist entscheidend für die spätere Fluffigkeit der Laugenbrötchen.
Formen, Bad und Backen
Heizen Sie den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vor. Sobald der Teig aufgegangen ist, teilen Sie ihn in 8 bis 10 gleich große Stücke. Formen Sie jedes Stück zu einem glatten Brötchen. Wenn der Teig klebrig ist, bemehlen Sie Ihre Hände leicht.
Nun kommt der entscheidende Laugenschritt: Bringen Sie die 2 Liter Wasser mit dem Natron zum Kochen. Nehmen Sie den Topf von der Herdplatte (sehr wichtig!) und legen Sie jedes Brötchen einzeln vorsichtig für etwa 30 Sekunden in das heiße Natronbad. Verwenden Sie dabei eine Schaumkelle. Achten Sie darauf, dass die Brötchen vollständig benetzt sind. Nach dem Bad legen Sie die Brötchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech, schneiden sie mit einem scharfen Messer kreuzförmig oder der Länge nach ein und bestreuen sie sofort mit grobem Meersalz. Das Bad muss schnell gehen, damit der Teig nicht zu viel Feuchtigkeit aufnimmt.
Backen Sie die
Glutenfreie Laugenbrötchen
für 18 bis 22 Minuten, bis sie tiefbraun und knusprig sind. Lassen Sie sie anschließend auf einem Gitterrost abkühlen. Der Duft allein ist schon die Mühe wert!
Perfektes Zubehör für Laugengebäck-Liebhaber
Um das Erlebnis abzurunden, bieten sich ein paar zusätzliche Extras an, die das Backen dieser knusprigen Delikatesse noch einfacher machen. Eine gute Küchenwaage für präzise Mehlmengen und eine hochwertige Schaumkelle für das Lauge-Bad sind unverzichtbar. Auch ein sehr scharfes Messer, am besten ein Rasierklingenmesser oder ein Bäcker-Lame, sorgt für den perfekten, sauberen Schnitt vor dem Backen, der das Aufreißen des Teiges während des Backvorgangs steuert.
Perfecting the Cooking Process

Um maximale Effizienz zu gewährleisten, kneten Sie zuerst den Teig und lassen Sie ihn gehen. Während der Teig ruht, bereiten Sie das Natronbad vor und heizen den Ofen vor. Sobald der Teig fertig ist, formen Sie die Brötchen und tauchen sie zügig ins Bad, bevor Sie sie sofort backen, um die beste Krustenbildung zu erzielen.
Add Your Touch
Verfeinern Sie die Laugenbrötchen, indem Sie sie vor dem Backen mit Sesam, Mohn oder Kümmel bestreuen. Für eine süßere Variante können Sie etwas Zimt zum Teig geben und das Salz durch Hagelzucker ersetzen. Bei Glutenunverträglichkeit können Sie die Butter problemlos durch natives Kokosöl ersetzen.
Storing & Reheating
Lagern Sie die Brötchen nach dem vollständigen Abkühlen luftdicht bei Raumtemperatur für bis zu zwei Tage. Um die knusprige Textur wiederherzustellen, befeuchten Sie die Oberfläche leicht und backen Sie sie kurz (5 Minuten) bei 180°C auf, idealerweise in einem Toaster oder kleinen Ofen.
Als ich das Rezept das erste Mal bei einer Familienfeier präsentierte, dachte meine Tante, es seien “echte” Bäckerbrötchen. Ihr überraschtes Gesicht, als sie hörte, dass sie glutenfrei waren, war die beste Belohnung für all die Backversuche.
Drei Expertentipps für Ihre Glutenfreie Laugenbrötchen
- Verwenden Sie nur lauwarmes Wasser für die Hefe. Zu heißes Wasser macht die Hefe sofort unbrauchbar, was zu einem dichten und kompakten Gebäck führt.
- Legen Sie die Brötchen nach dem Natronbad schnell aufs Blech und sofort in den heißen Ofen. Das verhindert, dass die Oberfläche zu feucht wird und die Kruste knusprig bleibt.
- Mischen Sie Flohsamenschalenpulver nicht nur unter die trockenen Zutaten, sondern quellen Sie es kurz in einem Teil des Wassers vor; dies verbessert die Bindung und Textur erheblich.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Glutenfreie Laugenbrötchen
Kann ich das Natronbad durch etwas anderes ersetzen?
Das Natronbad ist der Schlüssel zur typischen Laugefarbe und dem Geschmack. Sie könnten es theoretisch weglassen, aber dann erhalten Sie eher normale, knusprige Brötchen und keine authentischen Laugenbrötchen. Das Natron ist die sicherste Methode für Hobbybäcker.
Warum reißen meine Laugenbrötchen nicht richtig auf?
Das liegt oft an einem fehlenden oder nicht tief genug geschnittenen Einschnitt vor dem Backen. Der Schnitt muss tief genug sein, damit der Dampf entweichen kann und das Gebäck an dieser Stelle kontrolliert aufreißt, was zu der schönen Form führt.
Kann ich den Teig vorbereiten und über Nacht gehen lassen?
Ja, das ist möglich. Lassen Sie den Teig für die erste Gehzeit für etwa 12 Stunden im Kühlschrank gehen. Am nächsten Tag formen und tauchen Sie ihn wie gewohnt. Kalt gegangener Teig entwickelt oft ein intensiveres Aroma.
Was ist, wenn der Teig nach dem Gehen immer noch klebrig ist?
Glutenfreier Teig ist oft etwas klebriger als Weizenteig. Fügen Sie beim Formen der Brötchen etwas mehr Mehl hinzu, aber übertreiben Sie es nicht, damit die Brötchen nicht trocken werden. Besser ist es, die Hände leicht zu beölen oder zu befeuchten.
Die Vielseitigkeit des Laugengebäcks
Diese
Glutenfreie Laugenbrötchen
sind unglaublich vielseitig. Sie eignen sich perfekt als Basis für ein herzhaftes Frühstück oder als Beilage zu einer kräftigen Suppe oder einem Salat. Denken Sie nur an ein Brötchen, belegt mit Frischkäse und Schnittlauch, oder klassisch mit Butter. Sie können diese Brötchen auch hervorragend für kleine Sandwiches mit dünn geschnittenem Hähnchen- oder Rindfleisch verwenden, zusammen mit Senf und Gurken.
Der robuste, leicht salzige Geschmack harmoniert wunderbar mit cremigen oder würzigen Belägen. Wenn Sie eine größere Feier planen, backen Sie einfach die doppelte Menge. Sie werden feststellen, dass diese Brötchen, ob mit oder ohne Glutenunverträglichkeit, reißenden Absatz finden werden. Ihre Textur, die außen knusprig und innen weich ist, überzeugt selbst Skeptiker der glutenfreien Küche.
Vergessen Sie komplizierte Rezepte, die stundenlanges Kneten erfordern. Mit der richtigen Mehlmischung und der einfachen Natronlauge-Methode haben Sie den Schlüssel zu knusprigen, duftenden Laugengebäcken gefunden. Teilen Sie diesen kulinarischen Triumph mit Freunden und Familie und genießen Sie das Gefühl, ein vermeintlich unmögliches Gebäck gemeistert zu haben. Backen Sie los und genießen Sie Ihre selbstgemachten Laugenbrötchen!
Wenn Sie das nächste Mal Lust auf ein traditionelles, bayerisch inspiriertes Gebäck haben, müssen Sie nicht länger auf den Genuss verzichten. Die Herstellung dieser glutenfreien Köstlichkeiten ist ein Beweis dafür, dass eine spezielle Ernährung keineswegs Verzicht bedeuten muss, sondern vielmehr die Tür zu neuen, spannenden Backabenteuern öffnet.
Wir hoffen, dieses Rezept für
Glutenfreie Laugenbrötchen
wird zu einem festen Bestandteil in Ihrem Backrepertoire. Lassen Sie uns wissen, wie gut sie geworden sind!
Conclusion für Glutenfreie Laugenbrötchen
Wir haben gesehen, dass der Traum von knusprigem Laugengebäck ohne Gluten kein Märchen bleiben muss. Mit der richtigen Auswahl an glutenfreien Mehlen und einer sicheren Anwendung der Natronlauge-Alternative gelingt Ihnen dieses Meisterstück garantiert. Die Zubereitung derGlutenfreie Laugenbrötchenerfordert vielleicht ein wenig Fingerspitzengefühl, doch das Ergebnis – ein goldbraunes, herrlich duftendes Brötchen mit dem klassischen Laugengeschmack – belohnt jede Mühe. Genießen Sie diesen Back-Triumph und teilen Sie die Freude an diesen perfekten, bekömmlichen Brötchen. Sie sind der beste Beweis dafür, dass Genuss keine Kompromisse bei der Verträglichkeit erfordert, und eignen sich ideal für den nächsten Brunch oder als Beilage zur Brotzeit.
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Glutenfreie Laugenbrötchen
Knusprige Laugenbrötchen ohne Gluten? Ja! Wir zeigen, wie Sie diesen klebrigen Teig perfekt zur Gärung bringen und goldbraun backen.
- Total Time: 35 minutes
- Yield: 4 servings
Ingredients
- Glutenfreies Mehl (z.B. Schär Mix B): 350 g
- Lauwarmes Wasser: 250 ml
- Trockenhefe: 1 Päckchen (ca. 7 g)
- Zucker oder Honig: 1 TL
- Salz (für den Teig): 1 TL
- Pflanzenöl oder weiche Butter: 2 EL
- Natron (Kaiser Natron, für die Lauge): 40 g
- Grobes Salz oder Brezelsalz: Zum Bestreuen
Instructions
- Step 1: Die Trockenhefe und den Zucker im lauwarmen Wasser auflösen und 5 Minuten stehen lassen. In einer großen Schüssel das Mehl und das Salz vermischen. Die Hefemischung und das Öl hinzufügen und alles mit den Knethaken der Küchenmaschine etwa 5 Minuten zu einem glatten, klebrigen Teig verrühren.
- Step 2: Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort 45 Minuten gehen lassen, bis er sein Volumen fast verdoppelt hat. Danach den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche (glutenfreies Mehl verwenden) in 6 bis 8 gleich große Portionen teilen und zu runden oder ovalen Brötchen formen.
- Step 3: Den Backofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Für die Lauge 1 Liter Wasser in einem Topf zum Kochen bringen. Das Natron vorsichtig einrühren (Vorsicht, es schäumt stark!) und die Temperatur reduzieren.
- Step 4: Die geformten Brötchen einzeln mithilfe einer Schaumkelle für etwa 20 bis 30 Sekunden in die heiße Natronlauge tauchen, sofort herausnehmen, abtropfen lassen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
- Step 5: Die Laugenbrötchen mit einem scharfen Messer leicht kreuzweise oder längs einschneiden und großzügig mit grobem Salz bestreuen. Sofort in den vorgeheizten Ofen schieben.
- Step 6: Die Brötchen etwa 18 bis 20 Minuten backen, bis sie tiefbraun und knusprig sind. Auf einem Gitter abkühlen lassen.
Notes
- Um die Laugenbrötchen nach dem Abkühlen saftig zu halten, lagern Sie sie luftdicht verpackt bei Raumtemperatur für maximal zwei Tage oder frieren Sie sie ungesalzen ein.
- Für den perfekten zweiten Genuss die Brötchen kurz mit Wasser besprühen und für 4–5 Minuten bei 180°C im Ofen aufbacken – so wird die Kruste wieder herrlich knusprig.
- Servieren Sie diese Laugenbrötchen lauwarm, aufgeschnitten mit guter Butter und Schnittlauch; sie sind auch der ideale Begleiter zu Weißwurst oder Obatzda.
- Da glutenfreier Teig sehr klebrig ist, fetten Sie Ihre Hände und die Arbeitsfläche leicht mit Öl ein, um die Brötchen zu formen, anstatt zu viel Mehl zu verwenden.
- Prep Time: 15 minutes
- Cook Time: 20 minutes
- Method: Stovetop
- Cuisine: American
Nutrition
- Serving Size: 1 Brötchen (ca. 85 g)
- Calories: 235
- Sodium: 520mg
- Fat: 5.5g
- Saturated Fat: 1.8g
- Trans Fat: 0.2g
- Protein: 1.0g
FAQs
Warum werden meine Glutenfreie Laugenbrötchen nach dem Backen steinhart?
Die Textur glutenfreier Backwaren ist oft eine Herausforderung, aber harte Brötchen sind meist ein Zeichen dafür, dass der Teig zu wenig Feuchtigkeit hatte oder zu lange gebacken wurde. Glutenfreies Mehl benötigt in der Regel mehr Flüssigkeit als herkömmliches Weizenmehl. Stellen Sie sicher, dass Sie genau abmessen und der Teig vor dem Backen noch leicht klebrig ist. Außerdem spielt die Ofentemperatur eine Rolle. Backen Sie die Laugenbrötchen nicht bei zu hoher Temperatur, da dies die Feuchtigkeit zu schnell entzieht. Sollten die Brötchen dennoch etwas fester sein, lagern Sie sie am besten in einem Brotkasten oder frieren Sie sie sofort nach dem Abkühlen ein, um die Frische zu bewahren. Ein leichter Dampfstoß im Ofen kann ebenfalls helfen, eine schönere Kruste zu entwickeln und das Innere saftig zu halten.
Kann ich die Lauge für Laugengebäck ohne gefährliche Chemikalien herstellen?
Absolut! Für den Hausgebrauch verwenden wir typischerweise eine sichere, aber effektive Alternative zur industriellen Natronlauge: Backnatron (Natriumbicarbonat). Lösen Sie hierfür einfaches Backnatron in kochendem Wasser auf. Wenn Sie das Natron vorher im Ofen bei etwa 120 °C rösten, wird es zu Waschsoda (Natriumcarbonat), welches alkalischer ist und ein intensiveres Laugengeschmackserlebnis bietet. Denken Sie daran, die Brötchen vor dem Backen nur kurz in dieses warme Bad zu tauchen. Dies sorgt nicht nur für die typisch braune Farbe, sondern auch für den unverwechselbaren Geschmack der Laugengebäcke ohne Gluten. Sicherheit geht vor, tragen Sie dabei unbedingt Handschuhe, da Natron stark entfettend wirkt.
Wie lagere ich selbstgemachte Laugenbrötchen am besten, damit sie lange frisch bleiben?
Glutenfreies Gebäck neigt dazu, schneller auszutrocknen als herkömmliche Backwaren. Die beste Methode, um die Frische derGlutenfreie Laugenbrötchenzu erhalten, ist das Einfrieren. Lassen Sie die Brötchen nach dem Backen vollständig abkühlen, verpacken Sie sie luftdicht in Gefrierbeuteln oder geeigneten Behältern und geben Sie sie in den Gefrierschrank. Dort halten sie sich problemlos bis zu drei Monate. Wenn Sie sie benötigen, tauen Sie sie einfach bei Raumtemperatur auf und backen Sie sie kurz (fünf bis sieben Minuten) bei 180 °C auf, um die Kruste wieder knusprig zu machen. Bei Lagerung außerhalb des Gefrierschranks empfiehlt sich ein Leinentuch oder ein Brotkasten, aber konsumieren Sie sie idealerweise innerhalb von zwei Tagen.
Kann ich den Teig für meine Glutenfreie Laugenbrötchen über Nacht im Kühlschrank gehen lassen?
Das Langsamgehenlassen im Kühlschrank, die sogenannte kalte Gare, ist eine fantastische Methode, um den Geschmack des Teiges zu vertiefen und die Handhabung zu erleichtern, insbesondere bei Hefegebäck ohne Gluten. Durch die niedrigen Temperaturen verlangsamen sich die Gärprozesse, was ein komplexeres Aroma zur Folge hat. Ja, Sie können den Teig abgedeckt über Nacht (8 bis 12 Stunden) im Kühlschrank lassen. Nehmen Sie ihn jedoch mindestens eine Stunde vor der Weiterverarbeitung heraus, damit er wieder Raumtemperatur erreicht. Nur so können Sie sicherstellen, dass die Hefe optimal arbeitet, bevor Sie die Teiglinge formen und in das Laugenbad tauchen. Dieses Verfahren verbessert die Textur und macht die Brötchen noch bekömmlicher.





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